lause bleibt

Wir, die Mieter*innen der Lausitzer Str. 10 und 11, sind eine über Jahrzehnte gewachsene Hausgemeinschaft. Wir sind politische und künstlerische Initiativen, NGOs, HandwerkerInnen und Kreative, Familien und Wohngemeinschaften. Auf unseren Fluren entstehen Kooperationen, Freundschaften und Nachbarschaftsinitiativen. Unsere Häuser wurden vor 13 Jahren vom Rot-Roten Senat für 2,3 Millionen verschleudert, um damit das Haushaltsloch aus dem Berliner Bankenskandal zu stopfen. Wir sollen diese verfehlte Stadtpolitik nun ausbaden? Nicht mit uns.

Wir fordern
  1. Der Verkauf unserer Häuseran einen privaten Investor muss verhindert werden. Dazu sollte der Senat sich in die Verhandlungen einbringen und alle stadtpolitischen Maßnahmen ergreifen, die ihm zur Verfügung stehen
  2. Der Milieuschutz muss auch für Gewerbe gelten, wir möchten weiterhin hier leben UND arbeiten
  3. Die Häuser müssen wieder zu städtischem Besitz werden. Dabei sollte aber nicht der unverhältnismäßige Preis von 18 Millionen Euro bezahlt werden
  4. Berlin braucht dringend einen Masterplan, wie die Stadt zurückgekauft werden kann und für mehr bezahlbaren Wohn- und Arbeitsraum.